Amme Emsig

Meine Amme Emsig, eine dicke Frau, war einsam, ohne Verstand. Der Teufel ritt sie dreimal die Woche, war’s zufrieden und ohne zu stottern ging sie auf ihn zu. Er aber war blau vor Sehnsucht und so erkannte sie ihn nach kurzem Herzen. Der Engel des Herren schwebte über ihm in seinem Nachtgewand.

„Super!“ dachte ich, wenn wir so ewig weitermachen könnten. Freiburg war kalt wie alle Deutschen. Diesmal hatten sie sich jedoch verrechnet. Nicht mal mehr bis drei zählen konnten sie. Auch Furtwängler hielt sich gebückt. Noch war die Stunde nicht gekommen. Wie sollte er wissen, was sie von ihm erwarteten, oder hatte er sie nur getäuscht? Im Augenblick war ihm das leider nicht mehr so wichtig. In der Stille stellte sich kreischend kein Bein auf den richtigen Platz. Aber auch damit war jetzt endgültig Feieram’d. Sie sollte ihn lecken. Wollte sie auch, kam aber nicht dazu. „Eine Banane!“, dachte ich. Für ein Königreich, was sonst?

Ich fand den Schornsteinfeger auch nicht aufregender als seine Mutti. Neiin…! Wohin das führt? Hoffentlich zeigt er sich bald, der schläft und träumt und gern der Größte wär. In aller Frische, am Strand gebadet. Auf, nieder, auf nieder, auf nieder Jungs, schlappmachen!

Amme Emsig

Babysachen aus Pisa Für Louisa

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied schna´sel

(vom 27.03.2016 | 13:28)

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