Freiheit die wir meinen?

Inzucht ist kein wildes Tier
alte Pappkamerad*innen auf dem Siegesmarsch
scharmützeln süßsauer in muffigen Gräben
Treibsand vergeblicher Liebesmüh
sabbeln, singen schief
geschwollene Kämme, zerbrochene Dämme
Zornesröte
frei sind da nur die offenen Wunden
die stolze Verbitterung
die lautstarken Schwären, die sich gebären
da, wo es stinkt in den siebenten Himmeln
gekränkter Lust
erbrechen sich bitterste Zynismen
in die gaffende Gemeinde
Geifer, Geifer über alles
Der Osten bleibt rot, die Sonne geht auf
Heimat ruft:
„Freiheit die wir meinen!“

Über kollektive Inzucht
Weil es nicht mehr stimmt, wenn es stinkt, wo angeblich Freiheit winkt.
Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied schna´sel

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s