Be very Afraid …

Bitte übersetzen Sie „Apocalypse Now“ in Chinesische…

Justrecently's Weblog

… counter-revolutionary students in public squares!

The PLA is here to kill, kill, kill you with responsibility!

Remember June 4, 1989.

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141 Kommentare zu “Be very Afraid …”

  1. Ich bin cinematografisch furchtbar illaterat – nicht einmal „Apokalypse Now“ kenne ich. Aber das Kunsthandwerk internationalisiert sich eben immer weiter, und die regionalen Besonderheiten werden dabei nivelliert. Bald schon ist alles „Top Gun“.

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    1. „Apokalypse Now“ ist natürlich ein Klassiker. Und ich möchte es persönlich auch nicht missen, ihn zu kennen. Aber wenn man sich nicht quälen will, dann muss das auch nicht sein. Dieses kurze Video ist mit Sicherheit kein Äquivalent zu dem Film. Aber die Hubschrauberszenen und das martialische der Darstellung, in Verbindung mit der Musik hat mich schon daran erinnert. Von Schrift und Wort verstehe ich leider nichts, fand aber diese chinesische Version von Rapmusic eigentlich auch ganz interessant

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    1. Ich hatte bereits auf montagfrei geantwortet, aber den Kommentar können Sie vermutlich noch nicht sehen weil er noch auf die Freischaltung wartet. Deswegen „reblogge“ ich den Kommentar nochmal an dieser Stelle:

      „Tja, ich hatte noch versucht, auf Ihren letzten Kommentar zu antworten und als ich den abgeschickt habe kam nur noch die allgemeine Community Seite zurück… Das ist natürlich ein Problem. Wobei ich die Redaktion auch verstehen kann, wenn sie schreibt, dass Beschwerden von Schwarzen kamen, die sich verletzt gefühlt haben. Wenn das real so ist, dann muss man eigentlich im Sinne dieser Menschen so handeln. Es sei denn, es ergibt sich eine Debatte in der andere Schwarze das Gegenteil vertreten. Ob und wo man diese Diskussion jetzt unter den Bedingungen weiter führt, dass die potentiell Betroffenen natürlich wieder nicht dabei sind, ist eine Frage, die ich an dieser Stelle nicht beantworten kann und will. Ich weiß es nicht, denke aber dass dieses aktuelle Statement der Freitag Community Redaktion schon auch ein Beitrag zur Debatte ist, den ich zumindest ernst nehmen möchte.“

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      1. Wie wollen wir weitermachen? Ist vielleicht gar nicht so der Bringer, wenn wir just die „About“-Seite mit diesem Thema vollballern.

        Vorschlag: ich setze einen Link von dort hierher. Einverstanden? Oder machen Sie einen neuen Thread auf?

        Zylvia ist heute todsicher schon wieder ziemlich eingespannt und kommt möglicherweise erst in Tagen dazu, ihre Moderationsschleife zu prüfen.

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  2. Ob und wo man diese Diskussion jetzt unter den Bedingungen weiter führt, dass die potentiell Betroffenen natürlich wieder nicht dabei sind, ist eine Frage, die ich an dieser Stelle nicht beantworten kann und will.

    OK. Ich denke, ich muss meinerseits diesen Satz von Ihnen aufmerksam ernst nehmen und mitlesen. Ihr Blog ist demnach eher nicht der Ort dafür – das verstehe ich so richtig, oder?

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    1. Hatte Ihren allerletzten Kommentar noch nicht gelesen. Nein, mein Blog ist schon OK. Ich bin da nicht so pingelig. Aber auf Dauer kann das doch auch nur eine Interimslösung sein (Sie mein Kommentar davor)

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    2. Ich setze einfach mal einen neuen Thread auf und dann sind alle Optionen offen. Ich meine, ich würde mich wirklich dafür interessieren, was Wolfram zu diesem Statement der Community Redaktion sagt. Ob das hier passiert oder auf Fisch und Fleich ist mir egal.

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  3. Ja, klar. Beide Versionen sind OK. Wobei ich einen neuen Thread schon besser fände. Aber grundsätzlich wäre das ja auch nur eine Lösung, die wieder bei einer einzigen Person hängt die den Schlüssel hat. Ich glaube, das sinnvollste wäre, ein ganz neues Blog. Eines über das auch mehrere Leute die Verfügungsgewalt haben. Montagfrei ist Zylvias Idee und ihr Blog. Aber so etwas als kollektive Einrichtung das wäre es eigentlich die einzig wirkliche Option für die Sprach- oder Moderationsprobleme mit denen man sich im Umfeld der Freitag Community, denke ich wird abfinden müssen.

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    1. Montagfrei ist bisher ausschließlich Zylvias Blog, wenn ich das richtig verstehe. Ich habe da keine Aktien drin, außer, dass mein justrecently-Blog dort aggregiert wird, so wie Ihrer auch.

      Einen Blog mit einem Forum-Plugin hat sie lt. einem Kommentar bei Janto Ban zur Zeit in Arbeit. Sie ist vermutlich eine der tolerantesten FC-Foristen, und ein Missbrauch ihrer Kontrollmöglichkeiten erscheint mir recht unwahrscheinlich.

      Von daher hätte ich kein Problem mit einer Art Zyivla Almighty, was die Admin angeht.

      Wat nu? Machen Sie einen themen-dedicated thread auf? Ich kann das gerne auch tun, aber auf meinem ansonsten englisch-/chinesischsprachigen Blog sieht das ein bissche exotisch aus.

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    2. Ja Schnasel, let’s do it. Bauen wir was mit mehreren Admins, bauen wir die Stadt. Ich denke alle sind dafür.

      Heute Abend muss ich aber noch Strecke machen, am Ghostwirter Text, weil morgen die Rohfassung diskutiert werden sollte. Nur da, wo Text hingehört befindet sich momentan noch sehr viel Weißraum … ich war zu abgelenkt :)))

      TO DO:
      1. Wir brauchen einen guten Namen; der Name ist die halbe Miete.
      Vorschläge:
      ___»Barbarism of Berlin« ist gerade mein Favorit – gibt es aber leider schon, fällt also raus.
      ___»Stadt« ???
      ___»I’m starting to think that the left might actually be right« –Ein epochaler Text von Charles Moore, 2011 http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8655106/Im-starting-to-think-that-the-Left-might-actually-be-right.html
      ___»Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hatte«, die deutsche Version von Frank Schirrmacher http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-11106162.html
      —> beides Texte, die 2011 eigentlich das Ende des Neoliberalismus hätten einläuteten sollen.

      2. Dann sollte jemand die Seite anlegen und uns – JR, DvW, etc. zu Admins machen

      3. Menüpunkte:
      Politik: i) Deutschland -Innen-/-Außenpolitik; ii) EU iii) International/Geopolitik!
      Kultur: i) Kulturpolitik ii) Kreativwirtschaft iii) Literatur/Buchbesprechungen iv) Musik
      Aktuell i) Antifa
      Presselinks
      Morning Roundup >> Themenlinks zu Artikeln und Lesempfehlungen

      ___ fände eine Seite mit verschiedenen, rechts unten laufenden Twitterfeeds auch gut.

      PS: Ich habe natürlich auch so meine Vorlieben, bin aber bereit die etwas zurück zu schrauben, wenn es der Sache dient.

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      1. Ich habe natürlich auch so meine Vorlieben, bin aber bereit die etwas zurück zu schrauben, wenn es der Sache dient.

        Dito.

        Wir brauchen einen guten Namen; der Name ist die halbe Miete

        Wir bauen diese Stadt. Oder We build this City.

        Oder …

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      1. Ich hab ja schon reingehauen. Das kann ich gar nicht bremsen…. Diese Plugins kann man aber nur nutzen, wenn man WP entweder auf einem eigenen Webspace installiert oder ein kostenpflichtiges WordPress.com Angebot bucht. Ist nicht die Welt, ($8.25 im Monat) vor allem wenn man sich das mit mehreren teilt, ist aber anders, als einfach loslegen, weil dann gleich eine andere Ebene dazu kommt. Privat gebuchter Webspace wäre am flexibelsten, aber dann fallen auch sofort die Vernetzungsmöglichkeiten über die WordPress Community weg, was ja auch nicht im Sinne dieser Idee wäre…

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            1. Es über WordPress zu machen ist sinnvoll. Wenn es unter 100 im Jahr sind, könnte der gemeinnützige Magnet-Kunst Förderverein es vorläufig als Projekt übernehemen. Dann müsstest Du dem Verein eine Rechnung über den Betrag stellen. Email: vorstand & magnet-ffm.org

              Aber erst einen Namen! :))

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  4. Blogname, wie wär’s mit?
    under construction
    Netznomaden (ist bißchen zu sehr besetzt, oder?)
    Stadt. Land. Fluß.
    lechts und rinks
    Notizen
    opinions
    some opinions
    (ich mag ja Suaheli: Meinung heißt maoni, Meinungen kitaalam, viele Meinungen maoni mengi)

    Mir gefällt auch Zylvias ‚Offene Stadt‘ und ich grübele an Wort-Typo-Spielereien mit Exil und exit.

    Nach schneller und schlampiger Überprüfung gibt es noch keine WP-Blogs mit diesen Namen(s-Vorschlägen).

    Ich wäre für einen WP-Blog mit möglichst viel HTML-Angebot, z.B. mit sichtbaren links auch in den Kommentaren und mit einem Magazin-Aufbau wie bei montagfrei*. Ich wäre weniger für einen Aufbau nach Ressorts wie Innen-/Außenpolitik, Wirtschaft, Feuilleton usw., sondern nach Autoren. Noch eine Möglichkeit wäre Rubrifizierung über die Kategorien, bzw. die Schlagwörter.

    Und ich wäre für ein Organisationsmodell untereinander, in dem eine/r (plus Vertretung/en) die Host- und Adminaufgaben übernimmt (gegen einen monatlichen Beitrag aller Autoren) und in dem alle Autoren ihre Blogs selbst einstellen, selbst dafür verantwortlich sind und sie auch selbst moderieren – also einen großzügigen Gastautorenstatus haben. Alles sollte so einfach wie möglich sein und erwartbare Reibungspunkte sollten gemieden werden. Was u.a. beinhaltet, daß ich kein Admin werde und auf gar keinen Fall für alle moderieren möchte. Weil: ich bin streng und das gibt garantiert Streit.

    Gut fände ich, wenn jede/r auch andere gelegentliche Gastautoren einladen kann und wenn sich jede/r für die Bewerbung des gesamten Blogs bei z.B. Twitter verantwortlich zeigt.

    Ich glaube, daß ein Gruppenblog nur dann attraktiv und erfolgreich sein und längere Zeiten überdauern kann, wenn dort regelmäßig und relativ viele Blogs eingestellt werden, wenn eine Vielfalt an Meinungen und Sichtweisen geboten wird, wenn jede/r möglichst viel Autonomie mit und in den eigenen Blogs hat und wenn der oder die Admins nicht überstrapaziert werden.

    *außer Baskerville kämen dafür in Frage z.B.
    Imbalance2 https://imbalance2demo.wordpress.com/ oder
    Columnist https://thecolumnistdemo.wordpress.com/
    Mir gefällt auch die Anmutung und -ordnung bei Resonar gut https://resonardemo.wordpress.com/

    Was meinen Sie?

    Grüße, freut mich sehr, daß das ein (Freitag-, Exil-) Gruppen-Blog endlich eine Umsetzung finden könnte!
    dvw

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    1. Hallo DvW,

      vielen Dank für die Anregungen. Ich hatte mich schon mal schon mal mit Zylvia kurzgeschlossen, weil nicht nur die Namensfindung ein Problem ist, sondern weil es um grundsätzliche Fragen technischer Natur geht. Die auch viel mit dem zu tun haben, was Sie in Ihrem Kommentar ansprechen. Dieses „Organisationsmodell untereinander“ z.B., von dem Sie schreiben, wäre eine Art Social Community. Solche Features lassen sich zwar grundsätzlich mit WordPress sehr gut realisieren, leider aber nicht über das allseits beliebte Worpress.com Hosting. Und das ist auch nicht einfach nur eine Frage des Themes, das man auswählt, sondern liegt daran, dass man für solche Features, Plugins (Erweiterungen) installieren muss, was auf WordPress.com überhaupt nicht möglich ist. Auf einem der freien Hosting Angebote sowieso nicht, aber auch auf einem der kostenpflichigten Angebote ist man auf die Plugins angewiesen, die WordPress.com einem zur Verfügung stellt. Und dazu gehören weder Social Community Erweiterungen noch die Möglichkeit, so etwas wie ein Forum aufzusetzen, das auch nur annähernd die von Ihnen anvisierten Funktionen hätte. Man hat auf WordPress.com viele Möglichkeiten, aber diese sind ganz anderer Natur als das, was Ihnen vorschwebt und solange man sich auf dieser Plattform bewegt, ist man in bestimmter Hinsicht einfach auch sehr eingeschränkt. WordPress ist aber viel mehr als WordPress.com, das nur eines der Geschäftbereiche darstellt die sich aus dieser Open Source Community heraus entwickelt haben, die unter WordPress.org ihr Zuhause hat und die freie Software WordPress entwickelt. Ich hatte Zylvia dazu einen Vorschlag gemacht, zu dem sie sich aus aktuell akutem Zeitmangel aber noch nicht geäußert hat.

      An dieser Stelle die Information, dass man in jedem Fall für eine Site, die technisch Vergleichbares wie der Freitag anbietet, also Usern die Möglichkeit zu geben, eigene Blogs zu veröffentlichen, Gruppen zu definieren, eine erweiterte Mitgliederverwaltung, social Networking etc. eine WordPress Installation bei einem geeigneten Hoster vornehmen muss. Wie gesagt, warte ich noch auf Zylvias Antwort, die aber sicherlich irgendwann an diesem Wochenende kommen wird.

      Grüße Schn’asel. Und ja, ich würde mich auch sehr freuen, wenn das wirklich Gestalt annehmen würde…

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      1. M.W. läßt sich das auch mit dem Otto-Normal-Wordpress realisieren, z.B. bei den Ausrufern ist das der Fall. Das hängt nicht nur an Technik, sondern vor allem an Vereinbarungen untereinander, z.B. nicht in den Blogs anderer herumzuhüstern, auch wenn man das rein theoretisch könnte.

        Ich (als ausdrücklicher no-nerd) brauche nix dem Freitag technisch Vergleichbares. Sondern eine möglichst einfach und gut gestaltete, möglichst leicht zu bedienende und unaufwändig und günstig zu betreibende Plattform, zusammen mit Leuten, die sich auf einen mittelgroßen gemeinsamen Nenner einigen können.

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        1. In dem Rahmen ist das natürlich möglich. Klar kann ich einzelnen Autoren Gastrecht auf meinem Worppress.com Blog einräumen. So wie ich Zylivia verstanden habe, stellt sie sich aber etwas vor, das über diese Möglichkeiten hinaus geht. Deswegen der Hinweis auf die Plugins. Die Anregung stammt aber grundsätzlich von ihr, so wie ich sie verstanden habe. Sie wollte ein Forum („bbpress“ ist das Stichwort), in dem sich User anmelden, eigene Beiträge veröffentlichen, und andere Beiträge kommentieren können. Eine Organisationstruktur über Rollen die man übernimmt, die auf Absprachen untereinander beruht, wäre natürlich auch auf einem Blog möglich, wie ihn die Ausrufer betreiben. Wenn man das allerdings organisieren und auch Möglichkeiten zur Verfügung stellen will, dass sich Leute dieser Community anschließen, die von der Site angeregt werden, die man aber gar nicht kennt, dann ist mit so einer Lösung schon Schluß. Dazu kommt, dass wenn viele Autoren schreiben auch viel Feedback entsteht und die Post immer bei demjenigen landet, der diese Site mit seiner Emailadresse angemeldet hat. Das lässt sich, soweit ich weiß in einer WordPress.com gehosteten Seite nicht anders einstellen. Man kann auch das sicher untereinander absprechen, sofern jemand diese Zeit in das Projekt investieren will. Das wäre eine Lösung, die diese eine Person eben mit Sicherheit auch sehr in Anspruch nehmen würde. Ob das geht und darüber, was man im Endeffekt umsetzt, sollte man diskutieren. Bis jetzt ging die Initiative von Zylvia aus und vielleicht will sie das ja auch so umsetzten, wie die Ausrufer. Ich weiß es nicht, ich hatte nur aufgrund ihrer Idee, ein Forum aufzusetzen einen anderen Eindruck und bin dementsprechend anders auch auf ihren Vorschlag eingegangen.

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      2. Keep it simple, würde ich sagen. Im Zauber, der dem Neuanfange innewohnet, übernimmt man sich auch leicht – mit negativen Auswirkungen auf die Lebensdauer des Projekts.

        Über richtige Riesenräder können wir ja reden, wenn der technische Bedarf / die Notwendigkeit entsteht.

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        1. Sicher ein Argument. Ein einfaches User Forum ist allerdings bestimmt noch kein Riesenrad. Aber diese Idee geht, wie gesagt primär nicht von mir aus, sondern war Zylvias Ansatz. Das Einzige, worauf ich hingewiesen hatte war, dass das eben nicht drin wäre, bei einer WordPress.com gehosteten Lösung. Auch nicht wenn man ein kostenpflichtiges Angebot bucht. Mir persönlich wäre eine ganz einfache Lösung auch recht, wenn wir einen schönen Namen finden und jemanden, der bereit wäre, die Hauptarbeit, die mit der Post anfällt in Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht warten wir ja ab bis Zylvia sich äußert…

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      3. @justrecently „Keep it simple, würde ich sagen. Im Zauber, der dem Neuanfange innewohnet, übernimmt man sich auch leicht – mit negativen Auswirkungen auf die Lebensdauer des Projekts.
        Über richtige Riesenräder können wir ja reden, wenn der technische Bedarf / die Notwendigkeit entsteht.

        Sign, couldn’t agree more.

        @Schna’sel „Sie wollte ein Forum („bbpress“ ist das Stichwort), in dem sich User anmelden, eigene Beiträge veröffentlichen, und andere Beiträge kommentieren können. Eine Organisationstruktur über Rollen die man übernimmt, die auf Absprachen untereinander beruht, wäre natürlich auch auf einem Blog möglich, wie ihn die Ausrufer betreiben. Wenn man das allerdings organisieren und auch Möglichkeiten zur Verfügung stellen will, dass sich Leute dieser Community anschließen, die von der Site angeregt werden, die man aber gar nicht kennt, dann ist mit so einer Lösung schon Schluß. Dazu kommt, dass wenn viele Autoren schreiben auch viel Feedback entsteht und die Post immer bei demjenigen landet, der diese Site mit seiner Emailadresse angemeldet hat. Das lässt sich, soweit ich weiß in einer WordPress.com gehosteten Seite nicht anders einstellen.

        Das alles kann man auch bei Otto-Normal-WordPress einstellen. Wahrscheinlich wäre eine (1) Emailadresse zur Anmeldung für alle festen Gastautoren sinnvoll (zu der mit Blut unterzeichnet und geschworen wird, sie auch im übelsten Streit niemalsnienicht zu okkupieren oder zu verändern).

        Wie der Blog kommentiert werden kann – Normal-WP-Einstellung ist Freischaltung des ersten Kommentars, man kann aber auch jeden Kommentar einzeln moderieren oder Blogs und/oder Kommentare nur einer angemeldeten Community vorbehalten, womit sich dann allerdings jede Werbung bei z.B. Twitter erübrigt – ist einstellbar, ebenso die Frequenz von Emails zu Kommentaren, Likes, Reblogs, Änderungen in den Blogs usw.usw.

        Will sagen: mir ist nicht klar, wozu die mögliche Geneinschaftsplattform gleich von Anfang an so groß und komplex werden soll und würde gern von Zylvia erfahren, warum genau sie das anstrebt.

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        1. „Will sagen: mir ist nicht klar, wozu die mögliche Geneinschaftsplattform gleich von Anfang an so groß und komplex werden soll und würde gern von Zylvia erfahren, warum genau sie das anstrebt.“

          Ich glaube nicht, dass sie grundsätzlich und unbedingt eine große und komplexe Gemeinschaftsplattform anstrebt. Ich weiß aus dem, was sie geschrieben hat, dass ihr nicht bewusst war, dass man auf WordPress.com keine Plugins und damit auch kein Forum installieren kann. Das war aber das, worum es ihr ursprünglich ging und was sie schon mit Janto Ban vorhatte. Daraufhin habe ich ihr den Vorschlag gemacht, ein WordPress bei einem anderen Anbieter zu installieren, was dann auch die Installation eines Forums ermöglichen würde. Ob sie das will oder nicht, dazu hat sie sich noch nicht geäußert.

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      4. WordPress hat a.m.S. genug Funktionen, um ein Forum zu betreiben – ich verstehe nicht, worum es Zylvia und Ihnen geht.

        Hmnuja, wie auch immer.
        Dann warte ich wohl einfach ab, bis Zylvia, Janto Ban und Sie so weit und sich einig sind und entscheide danach, ob ich mitmachen möchte oder nicht. Ich war vor allem irritiert, daß ich auf einer noch nicht existenten Plattform Admin werden soll.

        Eigentlich bin ich mit meinem Blog, dessen Vernetzungen und dem so entstandenen Forum auch ganz zufrieden. Mir schwebt mehr Vernetzung mit so wenig Aufwand wie möglich vor, keine Rad-Neu-Erfindung.

        Nix für ungut, Grüße
        dvw

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        1. Also, mir ging und geht es grundsätzlich um nichts anderes, als um das, was hier die ganze Zeit besprochen wurde. Janto Ban habe ich nur zitiert, weil bekannt war, dass die Beiden an so etwas dran sind. Was ja auch von JR im Zusammenhang mit dieser Debatte nochmal ins Spiel gebracht worden war. Das war der Hintergrund für dieses Forum und somit auch für meine Initiative. Ein Forum kann man aber definitiv auf einem reinen WordPress Blog nicht betreiben. Und das war die Situation, auf die ich reagiert und aus der heraus ich gehandelt habe. Ich habe Zylvia zunächst darüber informiert, dass das, was sie vorhat außerhalb der Möglichkeiten eines WordPress Accounts liegen. Und ich habe ihr gleichzeitig einen technischen Lösungsvorschlag gemacht für das, was meiner Meinung nach ihren Absichten entsprochen hat. Ich muss mich aber weder mit ihr über etwas einigen, noch müssen Sie unsere Einigung abwarten. Weil es von meiner Seite überhaupt nichts gibt, auf das ich mich mit Zylvia einigen müsste. Es sei denn, sie würde diesem Lösungsvorschlag zustimmen, ein WordPress bei einem anderen Provider zu installieren. Wie gesagt: Das Ganze war Zylvias Initative – ich habe ihr im Rahmen ihrer Vorstellungen eine Beratung gegeben. Das war’s auch schon. Wie bereits weiter oben geschrieben: Mir persönlich wäre eine Lösung völlig recht, wie sie die Aufrufer umgesetzt haben. Die Idee, möglichst mehrere Admins an so einem Projekt zu beteiligen sollte, so wie ich das verstehe für Transparenz und Gleichberechtigung bei der Mitsprache und Organisation dieser Plattform sorgen. Natürlich kann es keine Pflicht geben, sich auf der Ebene zu beteiligen. Und das Rad neu erfinden wollte ich (ausnahmsweise) auch nicht unbedingt.

          Nachtrag: -> da war ich noch der Meinung, man könne auf einem kostenpflichtigen WordPress.com Account Plugins installieren. Und ich weise auch darauf hin, dass damit sofort eine andere Ebene ins Spiel kommt.

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      5. Warten wir’s einfach mal ab. Wenn ich es schaffe, diesen Kommentar ans Ende der Reihe zu setzen, tendiere ich zur WordPress ohne Forum. Wenn er irgendwo zwischendurch landet, bin ich für WordPress ohne Forum (tendenziell) zu blöd.

        Aber ich warte – so oder so – auch gerne Argumente ab, die für ein Forum sprechen. Und wie DvW schon sagte – Vernetzung geht immer.

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      6. Ich habe da mal etwas vorbereitet, was im Zweifel schneller wieder gelöscht ist, als jemand ‚Halt, stop!‘ sagen könnte.

        Ich habe die Kommentarverschachtelung zunächst auf 5 angehoben – das geht auch bis 10, wird dann aber ziemlich schmal. Eine Email gibt es nur, wenn sich ein Blog oder eine Seite verändert und wenn irgendetwas rebloggt wird. Die Social-Media-Icons habe ich bis auf Twitter, Facebook und Google rausgeworfen. Die Einfügung weiterer Blogger ist problemlos und beinhaltet so viele Handbewegungen wie Blogger, nämlich c+p der Emailadressen (die ich ggbfs. bräuchte) unter Benutzer. Dort kann auch die jeweilige Rolle der Blogger festgelegt werden, nämlich Admin, Autor, Redakteur, Mitarbeiter (ich nehme an, wir bräuchten nur Admin und Autor).

        Mir erscheint es als einfacher, bbpress-Plugin-ja/nein-Fragen am konkreten Beispiel eines Otto-Normal-WordPress-Blogs zu diskutieren – sofern so etwas wie Diskussion-> basisdemokratische Entscheidungen zu Beginn des ganzen Gemeinschaftsvorhabens vorgesehen sind. Falls nicht, gilt mein Kommentar von gestern abend: dann warte ich ab, ob/was jemand von Ihnen auf die Füße stellt und entscheide dann, ob ich mitmachen möchte oder nicht. Welches Modell Ihnen grundsätzlich vorschwebt, dazu wäre eine Auskunft schön.

        (mir ist bei Ihnen @Schna’sel nicht klar, was genau Sie mit Forum meinen. Nach meinem Verständnis ist das vor allem die Möglichkeit zu halbwegs komfortablem Bloggen/Kommentieren/Diskutieren und eine sich dadurch allmählich etablierende Gruppe (fließend und mit unterschiedlicher Besetzung/Frequenz)).

        Disclaimer: Ich verbinde keine Eitelkeiten mit Stadt Land Fluß – ist, wie schon gesagt, fix wieder gelöscht. Der Blog-Titel ist ein Dummie, ebenso Headerbild, Typowahl und alle anderen Einstellungen und Anpassungen.

        Aber ich würde ganz gern mal in die Gänge kommen.

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        1. (mir ist bei Ihnen @Schna’sel nicht klar, was genau Sie mit Forum meinen…)

          Hallo DvW,

          Das ist vielleicht ein wichtiger Punkt. Ein Forum ist ja auch ein Begriff, den man auf einen virtuellen oder konkreten Raum anwendet in dem überhaupt Debatten stattfinden. Insofern ist natürlich jedes Blog ein Forum, ebenso wie eine Aula in einer Schule ein Forum sein kann. Ein Forum ist aber auch ein rein technischer Begriff für ein bestimmtes online System, das Themen, Beiträge, Kommentare, auf eine ziemlich klar umrissene Art und Weise organisiert und damit über ein Blog hinaus gehende Möglichkeiten bietet. Ein User kann eigene Threads oder Themen anlegen, also auch ein Blog schreiben. Diesen Themen werden dann sofort eigene Seiten zugeordnet auf denen man diese Beiträge auch kommentieren kann. Das ist alles sehr übersichtlich, weil thematisch sortiert und wenn registrierte User ihren Senf zu einem Thema oder Kommentar abgeben, taucht das alles in geordneter, chronologischer Rehihenfolge auf.

          Bei den regulären Kommentarfuntionen von WordPress ist das nicht so. Ein neuer Beitrag wird ebenso wie ein neuer Kommentar ans Ende gestellt. Aber wenn ich einen Beitrag irgendwo weiter oben kommentiere, dann erscheint mein Kommentar auch unter diesem Beitrag. Was eine Debatte und den Thread schnell ziemlich unübersichtlich machen kann, wenn sie immer feinere oder entfernte Aspekte einbezieht. Das kennt man doch gut, wie sich das „Vom Hölzken aufs Stöcksken“ und wieder zurück bewegen kann, wenn sich viele an so einer Diskussion beteiligen.

          Ein Forum ist also eine Ergänzung zu einem Blogsystem, die Möglichkeiten anbietet. Wenn man das nicht will kann ich das akzeptieren, vor allem wenn es Mehrheitsmeinung ist. Ich persönlich finde diese Möglichkeiten gut. Allerdings braucht so eine Lösung auch ein ganz anderes System, das auch sofort mit Kosten verbunden wäre, weil man dafür WordPress auf einem privaten Webspace installieren müsste. Das halte ich zum jetzigen Zeitpunkt auch eher für ein handycap, in Anbetracht der Tatsache, dass es zwar ein gemeinsames Interesse, aber in Detailfragen doch ziemlich unterschiedliche Vorstellungen gibt. Ich will mich also in die Frage, „Forum oder nicht“ gar nicht so rein hängen. Weil ich damit eigentlich nur auf Zylvias Anregung reagiert hatte. Wenn man das alles nicht will, was ich wie gesagt sehr gut verstehen kann, dann bleibt allerdings das Hauptproblem der vielen Post, die ausschließlich den oder diejenige erreicht, die diese Site eingerichtet hat. Das kann man, da haben Sie recht, umgehen, indem man eine einzige gemeinsame Email Adresse für alle einrichtet, die das Projekt verantwortlich tragen. Insofern wäre das ein Vorschlag, den man hier oder woanders diskutieren müsste.

          Hier noch ein Beispiel für ein Forum als Beispiel für den oben erwähnten terminus technicus, allerdings ohne ein Blogsytem: Politik-Talk Ich habe dabei auch nicht auf Inhalte geachtet, sondern eines der ersten politischen Foren genommen, das ich online gefunden habe. Aber das ist, unbesehen der Inhalte, was man unter einem Forum versteht. Allerdings auch schon recht komplex. Man kann das sehr viel einfacher halten und auf seine Bedürfnisse anpassen.

          Zur Namensfindung: „rinks-lechts“ gefällt mir ziemlich gut.

          Ein Name, den ich vorschlagen wollte:

          Berlin-Independent

          Grüße, Schna’sel

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  5. Hallo Schna’sel, JR, DvW & alle,
    Schna’sel, was Du gebaut hast finde ich als Gerüst super; einfach und klar; erlaubt viel Raum für gute Bilder und Überschriften. Sieht super aus, könnte man genau so nehmen und drauf aufbauen und verfeinern, finde ich. https://thentheytookberlin.wordpress.com/

    i) »rinks-lechts« als Name >> nein, zu lustig. Wir brauchen einen Namen, den man nicht erst rechtfertigen und erklären muss, oder?

    ii) »Then we take Berlin«: Ginge meines Erachtens überraschend gut, da hier eben auch Kritik am Status quo sowie Selbstermächtigung mitschwingt

    iii) »Danger of the Pruss« aus https://books.google.de/books?id=LtwZAgAAQBAJ&pg=PT3646&lpg=PT3646&dq=Danger+of+the+Pruss+chesterton&source=bl&ots=TEP_AkeW0_&sig=cS4tHqILDlr6KQMAuiHMKogeY98&hl=en&sa=X&ved=0ahUKEwi4sfO3m_DMAhUiOJoKHa5SCH4Q6AEIITAB#v=onepage&q=Danger%20of%20the%20Pruss%20chesterton&f=false
    The Barbarism of Berlin; Author: G.K. Chesterton
    http://gutenberg.net.au/ebooks13/1301711h.html

    iv) »Berlin Independent« ginge; aber zu Berlin lastig. »Then we take Berlin« ist da schon besser weil ein wenig doch die Anarchie durchschimmert 🙂

    Zur Forum Idee: Wir brauchen einen »Rahmen«/ein Gerüst, in das
    a) mehrere Leute die/ihre Texte reinstellen, in dem Diskussionen auch zentral verfolgt werden könnten.
    b) das nicht nur ieine*r pflegt, wie bei Montagfrei auf der Landingpage, weil ich es zeitlich nicht immer aktuell hinbekomme. Aktualität jedoch wichtig ist.
    c) etwas das die Diskussionen und Beiträge zentral Bündelt; eine Visitenkarte guter Texte unter einer „Marke“ – einem Motto –, das es auch ermöglicht zusammen Themenschwerpunkte zu setzen und zu bearbeiten. Nicht zuletzt aber auch Recherchegelder zu beantragen.

    Ihr seid toll, das ist alles sehr aufregend, hihi.
    Cheers, Z

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  6. Ich docke mal unten an, weil Sie @Schna’sel, in Ihrem Blog die Kommentare in nur 2 Ebenen verschachteln und der letzte Antwortknopf mindestens zwei Meter weiter oben ist.

    Sie schreiben:

    Ein Forum ist aber auch ein rein technischer Begriff für ein bestimmtes online System, das Themen, Beiträge, Kommentare, auf eine ziemlich klar umrissene Art und Weise organisiert und damit über ein Blog hinaus gehende Möglichkeiten bietet. Ein User kann eigene Threads oder Themen anlegen, also auch ein Blog schreiben. Diesen Themen werden dann sofort eigene Seiten zugeordnet auf denen man diese Beiträge auch kommentieren kann. Das ist alles sehr übersichtlich, weil thematisch sortiert und wenn registrierte User ihren Senf zu einem Thema oder Kommentar abgeben, taucht das alles in geordneter, chronologischer Rehihenfolge auf.

    Bei den regulären Kommentarfuntionen von WordPress ist das nicht so. Ein neuer Beitrag wird ebenso wie ein neuer Kommentar ans Ende gestellt. Aber wenn ich einen Beitrag irgendwo weiter oben kommentiere, dann erscheint mein Kommentar auch unter diesem Beitrag. Was eine Debatte und den Thread schnell ziemlich unübersichtlich machen kann, wenn sie immer feinere oder entfernte Aspekte einbezieht. Das kennt man doch gut, wie sich das „Vom Hölzken aufs Stöcksken“ und wieder zurück bewegen kann, wenn sich viele an so einer Diskussion beteiligen.

    Bei WP landen neue Blogs (*Beiträge*? Blogs oder Kommentare? Was meinen Sie?) nicht unten, sondern der jüngste steht oben (es sei denn, man fixiert einen Blog). Bei den Kommentaren ist das eine Sache der Einstellung, Standardeinstellung ist unten, 2 Ebenen der Verschachtelung. Vor allem letzteres trägt in der Tat nicht zu Übersichtlichkeit und Lesbarkeit bei, ich habe ganz gute Erfahrungen mit 5 Ebenen. Man kann WP aber auch so einstellen, daß die neuesten Kommentare oben landen (was ich nicht für sinnvoll halte). Man kann auch gar nicht verschachteln, dann tauchen Kommentare *in geordneter, chronologischer Rehihenfolge auf*. Lesbarkeit hängt auch sehr von der gewählten Typo ab und ob die Kommentatoren willig sind, ein bißchen html zu verwenden. Wo also ist das Problem?

    Blogs sortieren sich durch Verwendung von Kategorien und Schlagwörtern zu Themen-Dossiers (bei Kommentaren halte ich das für verzichtbar). Erneut: wo ist das Problem?

    Mit wie vielen Bloggern und Kommentatoren rechnen Sie denn? Bis jetzt sind wir 4-5 Blogger, mit einer Community von potentiell vielleicht 20 Leuten.

    Sie:

    Ein Forum ist also eine Ergänzung zu einem Blogsystem, die Möglichkeiten anbietet. … Hier noch ein Beispiel für ein Forum als Beispiel für den oben erwähnten terminus technicus, allerdings ohne ein Blogsytem: Politik-Talk

    Ob Sie bitte noch ein besonders schöneres Beispiel verlinken könnten? Politik-Talk finde ich – scusi – spuckehäßlich. Bevor Sie mir jetzt noch mehr erzählen, was WP alles nicht kann (was nicht stimmt), ein Forum aber schon…;-)…

    Sie:

    … dann bleibt allerdings das Hauptproblem der vielen Post, die ausschließlich den oder diejenige erreicht, die diese Site eingerichtet hat. Das kann man, da haben Sie recht, umgehen, indem man eine einzige gemeinsame Email Adresse für alle einrichtet, die das Projekt verantwortlich tragen.

    Die *viele Post* wird äußerst übersichtlich, wenn man nicht zu jedem Like eine Extra-Email braucht, sondern z.B. nur zu Veränderungen an bestehenden Blogs und zu jedem rebloggten Blog.

    Sie:

    Zur Namensfindung: „rinks-lechts“ gefällt mir ziemlich gut.
    Ein Name, den ich vorschlagen wollte:
    Berlin-Independent

    Gegen alles mit Berlin spräche, daß justrecently (und Janto Ban) gar nicht in Berlin lebt und daß es schon Fantastilliarden an Berlin-Blogs gibt.

    Zu „rinks-lechts“ gibt’s posthum von Ernst Jandl auf die Ohren…;-)…

    lichtung

    manche meinen
    lechts und rinks
    kann man nicht
    velwechsern.
    werch ein illtum!

    Ernst Jandl, aus Laut und Luise

    Grüße!

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    1. Ich docke mal unten an, weil Sie @Schna’sel, in Ihrem Blog die Kommentare in nur 2 Ebenen verschachteln und der letzte Antwortknopf mindestens zwei Meter weiter oben ist.

      Da muss ich einräumen, dass ich das noch nicht so durchblicke. Ich hab mich auch einfach noch nicht damit auseinander gesetzt, weil ich dieses Blog erst vor drei Monaten, glaube ich eingerichtet habe und auch erst seit Kurzem wirklich nutze. Auch die unterschiedlichen Einstellungen für Benachrichtigungen sind mir nicht so bewusst. Ich schau mir das aber natürlich mal an.

      Zur Namensfrage: Ich bin nicht der Meinung, dass alle unbedingt in Berlin leben müssen, damit die Plattform einen Namensanteil „Berlin“ enthält. Das soll ja ein politisch, gesellschaftliches Blog werden in dem viel Bezug genommen wird auf das, was in Berlin = Regierung gekocht wird…

      Kann man aber natürlich anderer Meinung sein. Was ich auch gut fände, wäre z.B. „Freies Berlin“ oder „Forum Freies Berlin“, angelehnt an „Sender Freies Berlin“ oder „Freies Berlin Forum“

      Ich schau mal, ob ich was Schöneres finde als Polit Talk. Aber ich finde, wir müssen uns nicht mit Design Fragen auseinander setzen, wenn es grundsätzlich unwahrscheinlich ist, dass wir etwas anderes machen, als ein WordPress.com Blog. Was dieses Beispiel betrifft ging es m.E. ja auch nur um die grundsätzlichen und technische Möglichkeiten, die ein Forum bietet. Und die sind in allen dieser Foren gleich. Oder ähnlich.

      Jandels Mops ist hops, sein Hund bleibt bunt:

      him hanfang war das wort hund das wort war bei
      gott hund gott war das wort hund das wort hist fleisch
      geworden hund hat hunter huns gewohnt

      (aus: fortscheitende räude)

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  7. Hallöle,
    korrigiert mich einer, aber soweit ich sehe wäre dann der Unterschied zwischen Schnas’sels Entwurf i) »Then we take Berlin« https://thentheytookberlin.wordpress.com/ und DvWs ii) »Stadt Land Fluss« https://stadtlandflusssite.wordpress.com/
    dass erstere Seite über Admins und Logins direkt die Beiträge als Quelle veröffentlicht, ii) Stadt-Land-Fluss funktioniert als Verteiler mit Links zu den persönlichen Blogseiten der Teilnehmer.

    In i) verlaufen die Diskussionen gebündelt auf der Seite; in ii) finden Diskussionen unter den privaten Blogs statt, die über Verlinkungen dargestellt sind.

    Könnte man beides machen. Frage wäre: Wie eng will man zusammenarbeiten? Wo verlaufen Synergien und gemeinsame Interessen? Gemeinsam finde ich erstmal gut, als Potenzierung.

    Best

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    1. Ich weiß nicht ob der konzeptionelle Unterschied zwischen den Entwürfen so zutrifft. So wie ich DvW verstehe, will sie diese Initiativen auch alle auf einer Plattform bündeln. Man kann ja einzelne Threads von den privaten Plattformen zusätzlich rebloggen, wenn man will. So wie auf Montagfrei.

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    2. Noch was zu meinem Entwurf: Das sieht zwar alles sehr aufgeräumt aus, durch dieses Menü oben, aber die ganze Action würde sich, wie in allen bekannten Blogs nur auf der Startseite abspielen. Man hat eben nicht die Option, einen Beitrag unter „Kultur“, oder „Innenpolitik“ zu veröffentlichen. Das ist bei WordPress generell so. Man kann eine statische Frontpage einrichen und hat dann die Möglichkeit eine andere Seite zu wählen auf der dieses Blog ist. Aber das Prinzip bleibt immer das Gleiche: Das Blog findet auf einer Seite statt. Dort werden alle Beiträge veröffentlicht und wenn man die anklickt kann man sie kommentieren. Insofern ist diese Menüstruktur zwar schön aber irreführend, was die Optionen betrifft dort zu bloggen. Wenn das ginge, dann könnte man sich ein Forum tatsächlich komplett sparen.

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        1. „wie hat er das denn dann hinbekommen mit den Kategorien? Sowas will ich auch“

          Sicher sind Verlinkungen innerhalb der Blogseiten möglich. Verlinken kann man alles. Es ist nur so, dass alles was gebloggt wird auf einer Seite stattfindet. Man kann andere Seiten anlegen, aber die sind im Prinzip wie ein einziger statischer Beitrag. Den man auch kommentieren kann, und die Kommentare auch wieder, aber zu dem man nicht, wie in einem Blog weitere Beiträge hinzfügen kann, die quasi ihre eigenen Seiten (=Treads) bekommen, wenn man sie anklickt. Seine Seite organisiert er in der Tat komplett über die Kategorien, die er oben ganz zentral anordnet. Die verlinken aber nicht auf neue Seiten, sondern filtern nur den Stream des Blogs. Prinzipiell ist das nichts anderes als das, was man bekommt, wenn man auf eine der Kategorien klickt, die häufig in der Sidebar oder im Footer abgelegt werden. Es steht aber als ordnendes und gestaltendes Element im Mittelpunkt. Darüber hinaus benutzt er Schlagwörter und natürlich die automatische Archivfunktion. Wie sich das praktisch in dieser Konsequenz umsetzen ließe, weiß ich auch nicht. Zumal dann ja auch noch verschiedenen Autoren dazu kommen würden. Die Erfahrung haben ich auch nicht. Ich denke, das kann man sich auch nur praktisch erarbeiten. An seinem Template kann es jedenfalls nicht liegen. Zumindest ist das in der Hinsicht nichts Besonderes und wird schon seit zwei Jahren nicht mehr upgedatet.

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          1. Ja, das Jung Blog Projekt steht seit 2012 unaktualisiert im Netz, als Archiv sozusagen. Ich schaue da mitunter gern mal rein, wegen der historischen Vorläufer zu aktueller Symbolpolitik. :))

            »Seine Seite organisiert er in der Tat komplett über die Kategorien, die er oben ganz zentral anordnet. Die verlinken aber nicht auf neue Seiten, sondern filtern nur den Stream des Blogs. Prinzipiell ist das nichts anderes als das, was man bekommt, wenn man auf eine der Kategorien klickt, die häufig in der Sidebar oder im Footer abgelegt werden. Es steht aber als ordnendes und gestaltendes Element im Mittelpunkt. Darüber hinaus benutzt er Schlagwörter und natürlich die automatische Archivfunktion.«

            Also, das mit den Filter- und Schlagwortfunktionen finde ich spitzenmäßig, so könnte man das machen.

            Nur so für die Struktur der Kommentare: Die sollten nur ein einziger Thrad sein. Also, der Übersichtlichkeit halber müssten wir unbedingt nur einen laufen lassen, finde ich. Sonst entstehen Diskussionen schnell parallel. Ist blod, es zerfasert die Diskussionen, oder?

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            1. Nur so für die Struktur der Kommentare: Die sollten nur ein einziger Thrad sein. Also, der Übersichtlichkeit halber müssten wir unbedingt nur einen laufen lassen, finde ich. Sonst entstehen Diskussionen schnell parallel. Ist blod, es zerfasert die Diskussionen, oder?

              Das ist automatisch so. Jeder Beitrag ist ein Thread und alle Kommentare bleiben diesem Beitrag zugeordnet. Was allerdings bei komplexeren Debatten schnell unübersichtlich wird. Das sieht man ja schon in diesem Thread. Wie bereits gesagt: Kommentare zu Kommentaren erscheinen irgendwo auf der Seite. Was diese Einstellmöglichkeit für die Tiefe der Verschachtelung der Kommentare dabei bewirkt, ist mir auch noch nicht klar geworden. Vielleicht sollte man die mal auf 1 stellen um auszuprobieren ob dann alle Kommentare ans Ende gehängt werden. Das macht jedenfalls eine laufende Debatte, die alle bereits eingeführten Aspekte und Standpunkte mit einbeziehen will sehr schwierig. Beim Freitag ist das anders. Da erscheint jeder Kommentar unten am Thread mit Link auf den Kommentar, auf den er sich bezieht. Aber das kriegt man nicht hin, ohne ein eigenes System zu programmieren. Die Alternative wäre ein Forum, was aber, denke ich, jetzt auch erst mal vom Tisch ist. Übersichtlichkeit der Debatten können wir also weitgehend vergessen. Die Frage ist, wie wichtig das jetzt an dem Punkt ist.

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      1. Angehängt an Schna’sel, aber @alle:
        aber die ganze Action würde sich, wie in allen bekannten Blogs nur auf der Startseite abspielen. Man hat eben nicht die Option, einen Beitrag unter „Kultur“, oder „Innenpolitik“ zu veröffentlichen. Das ist bei WordPress generell so.

        Bei WordPress sollte man unbedingt Kategorien verwenden und die können z.B. auch „Kultur“ oder „Innenpolitik“ usw. heißen. Weswegen es bei der Wahl des Themes wichtig ist, auf eine gut sichtbare Kategorienwolke oder -liste zu achten, sich schon vorher darüber abzustimmen, welche Kategorien verwendet werden und das dann auch zu tun.

        Ganz genauso, wie Meister Jung das gemacht hat, der ist sowieso auch ein sehr gutes Beispiel, wie man einen Blog in relativ kurzer Zeit mit guten Texten, Crossposting bei z.B. Der Freitag und Werbung in den Social Media etablieren kann.

        Ich vermute übrigens, daß Jakob Jung das Ganze als reines Experiment gemacht hat – so erkläre ich mir jedenfalls das Ende seiner öffentlichen Auftritte – womöglich hat der bis 2012 Journalismus studiert und wir lesen ihn längst unter seinem richtigen Namen auf der Titelseite irgendeiner überregionalen Zeitung.

        Darüber hinaus benutzt er Schlagwörter und natürlich die automatische Archivfunktion. Wie sich das praktisch in dieser Konsequenz umsetzen ließe, weiß ich auch nicht. Zumal dann ja auch noch verschiedenen Autoren dazu kommen würden.

        Die automatische Archivfunktion ist zum Wiederfinden älterer Artikel völlig nutzlos, sobald relativ viele Blogs veröffentlicht werden. Bei mir habe ich inzwischen eine extra Archivseite eingerichtet, auf der ich händisch, nach Monaten untergliedert alle Blogs mit Titeln in der Reihenfolge ihres Erscheinens eintrage (ist eine doofe Admin-Aufgabe) – zusätzlich zu den durch die Kategorien entstehenden Dossiers – ich hatte nämlich vorher nicht genug über die Kategorien nachgedacht.

        Die verschiedenen Autoren könnte man entweder zusammen auf einer about-Seite vorstellen oder – bei Themes, die das hergeben – jedem eine Extra-Autorenseite einrichten – ich wäre für die about-Version. Darüberhinaus sollte jeder seinen Nick oder Namen konsequent als Kategorie oder Schlagwort zu jedem Blog verwenden, sodaß sich daraus ein Autoren-Dossier aufrufen läßt, das zusätzlich auf der about-Seite verlinkt ist.

        Auch bei jeder Online-Präsenz von Zeitungen findet im Grunde alles auf der Startseite statt, zusätzlich verlinken die meisten Medien themenverwandte Artikel unter den aktuellen. Auch das ist bei WordPress möglich, irgendwo in den Tiefen des Dash-Boards gibt es eine Funktion ‚auf themenverwandte Blogs hinweisen‘ (oder so ähnlich), die dann ebenfalls zu Füßen der aktuellen Blogs auftauchen.

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    3. Hallöle zurück,

      korrigiert mich einer, aber soweit ich sehe wäre dann der Unterschied zwischen Schnas’sels Entwurf i) »Then we take Berlin« https://thentheytookberlin.wordpress.com/ und DvWs ii) »Stadt Land Fluss« https://stadtlandflusssite.wordpress.com/
      dass erstere Seite über Admins und Logins direkt die Beiträge als Quelle veröffentlicht, ii) Stadt-Land-Fluss funktioniert als Verteiler mit Links zu den persönlichen Blogseiten der Teilnehmer.

      In i) verlaufen die Diskussionen gebündelt auf der Seite; in ii) finden Diskussionen unter den privaten Blogs statt, die über Verlinkungen dargestellt sind.

      Neineinein! In Ermangelung von Admin und Autoren habe ich mich bloß im Dummie jetzt erstmal selbst als Admin eingesetzt (was nicht so bleiben muß, gerner nicht). Ich finde nicht, daß man auf einer gemeinsamen Plattform die jeweils eigenen Blogs verschweigen muß, aber reines Rebloggen und Umleiten auf den eigenen Blog interessiert mich null.

      Ich würde vorschlagen, daß – egal, bei welchem Blogmodell – eine/r den Admin gibt (evtl. gegen Geld) und alle anderen Autoren sind. Autor beinhaltet: Schreiben/Einstellen von Blogs oder deren Zweitveröffentlichung und die Moderation der eigenen Freds und daß nur derdiedas Admin auf alles Zugriff hat.

      Frage wäre: Wie eng will man zusammenarbeiten? Wo verlaufen Synergien und gemeinsame Interessen?

      Nicht unbedingt allzu eng zusammenarbeiten. Ich kann gut abwarten, ob/was sich ergibt und ich muß mit niemandem von Ihnen eng befreundet sein, bzw. nicht unter zwei Mal die Woche Bier trinken gehen.

      Synergien finden weit eher durch einen gemeinsamen Blog statt als durch lauter einzelne WP-Freitag-Exilanten.

      Meine Interessen/Kernthemen sind Grund- und Menschenrechte, Flüchtlinge, Rechtsradikalismus.

      Von gemeinsamem Interesse wäre (für mich) vor allem
      – mehr Diskussion als in meinem eigenen Blog
      – Werbung (einer für alle, alle für einen) und Vergrößerung der Reichweite

      Was meinen Sie @alle dazu?

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      1. Hallo DvW,
        1. »Ich würde vorschlagen, daß – egal, bei welchem Blogmodell – eine/r den Admin gibt (evtl. gegen Geld) und alle anderen Autoren sind. Autor beinhaltet: Schreiben/Einstellen von Blogs oder deren Zweitveröffentlichung und die Moderation der eigenen Freds und daß nur derdiedas Admin auf alles Zugriff hat.«

        Klingt in Ordnung, wäre viel Verantwortung für den Admin; aber für den Anfang wahrscheinlich am besten so.

        2. DvW: »Meine Interessen/Kernthemen sind Grund- und Menschenrechte, Flüchtlinge, Rechtsradikalismus.«

        Super, hatte ich mir aber auch fast schon gedacht.
        Meine sind: Machtausübung. Parteien- und Biopolitik. Geopolitik, USA, Naher-Osten. Überwachung. Bildende Kunst-Aktionskunst-Fotografie-Film-Pop Kultur. Soziologie. Und Geld, ähm Wirtschaft. 🙂

        3. »Von gemeinsamem Interesse wäre (für mich) vor allem
        – mehr Diskussion als in meinem eigenen Blog
        – Werbung (einer für alle, alle für einen) und Vergrößerung der Reichweite
        Was meinen Sie @alle dazu?«

        Gut, bin dafür. Was mir allerdings auch irgendwie vorschwebt: Eine gemeinsame Seite, die in der Summe mehr ist, als die jeweiligen einzelnen Blogs. Eine Adresse, um sich Hintergrundinformationen zu verschaffen; fundierte Argumente zusammen mit streitbaren, durchaus auch sehr persönlichen kritischen Meinungen und Erfahrungen zu lesen. Was für das Herz und den Verstand.
        Spannend finde ich, dass wir alle zusammen – und jeder für sich – inzwischen wahrscheinlich so viel erlebt haben, so viele Kämpfe ausgefochten haben, ich denke, das alles gebündelt könnte Stoff für eine überaus intensive, vielschichtige, lesenswerte Seite in Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen hergeben.

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      2. Von gemeinsamem Interesse wäre (für mich) vor allem
        – mehr Diskussion als in meinem eigenen Blog
        – Werbung (einer für alle, alle für einen) und Vergrößerung der Reichweite

        Was meinen Sie @alle dazu?

        Zum Design – optisch und technisch – habe ich im Grunde keine sehr ausgeprägte Meinung und denke, bei allem mitspielen zu können, was bisher in den Raum gestellt wurde.

        Zum 1 für alle, alle für 1: biete gute deutschsprachige Beiträge u. a. zu internationalen Themen, biete etwas Linksaft, vom englischsprachigen WordPress-Blog und von meinem Profil auf der FC-Seite. So lange die FC-Moderation derart schamlose Übungen toleriert, poste ich vom FC-Blog dann auch gelegentlich Lesehinweise auf den gemeinsamen Blog.

        Biete nicht: Facebook und Twitter.

        Einen Vorbehalt – aber ebenfalls keinen mit-dem-Kopf-durch-die-Wand, hätte ich hinsichtlich des „Berlin“ im Titel. Provinzbewohner wie ich verdrehen gelegentlich die Augen, wenn sie von Ausländern gefragt werden, wann sie denn zuletzt in Berlin waren. Wieso Berlin? Was soll ich da? Könnte sein, dass das auch in großen Städten ohne 1.-Liga-Fußballvereine wie Frankfurt gelegentlich zu vergleichbaren Reaktionen führt?

        Then they took Berlin erinnert mich zuerst an Sowjetfahne auf dem Reichstag & Führerselbstmord. Oder an Fackelmarsch & „Machtergreifung“. Also, ich meine, man soll mit so assoziativen Titeln auch ein bisschen vorsichtig sein, aber die Energie, mit der das geladen ist, wirkt auf mich etwas negativ.

        Ansprechend finde ich auch die Idee einer äußeren Gliederung des Blogs, wie von Zylvia ins Spiel gebracht. Es ist zwar keine Online-Zeitung, aber man soll die „Blume“ oder halt auch Schaumkrone, in der sich so ein erstes Gesamtbild ergibt, halt auch nicht unterschätzen.

        An der Eingangsseite „hängt“ m. E. mindestens so viel potenzielle Attraktivität des Blogs wie an der Thread-Technik.

        Soviel erstmal von hier.

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        1. Then they took Berlin

          war eine erste spontane Idee, die ich schon wieder fallen gelassen hatte und die nur durch das feedback wieder neu belebt worden ist. Berlin ist halt der Dreh- und Angelpunkt an dem unsere gesellschaftlichen Geschicke auf politischer Ebene entschieden werden. An sich bin ich selber gar nicht so ein ausgeprägter homo politicus. Das hat sich eigentlich erst in den letzten paar Jahren so entwickelt und meine Schwerpunkte sind sicher nicht die akribische Recherche politischer Ereignisse oder Gesellschaftstheorie. Insofern wäre ich der letzte, der auf einen „Berlin Anteil“ im Namen bestehen würde. Was nicht bedeutet, dass ich mich nicht dafür interessiere. Mich interessieren natürlich die politischen Zusammenhänge, die zu den, wie ich finde beinahe schon schmerzhaften Scheinheiligkeiten zwischen den Ansprüchen und den Handlungen der etablierten Mächte, egal ob im Innenverhältnis oder im internationalen Maßstab führen. das Ganze interessiert mich, wie Sie wissen auch von einer Seite her betrachtet, die wenig populär ist, nämlich vor dem Hintergrund des Glaubens, der Religion oder der Spiritualität um es allgemeiner zu fassen. Dafür sind mir alle Mittel recht… 😉 Und in dem Sinne bin ich sowohl an einem ansprechenden Design, als auch an einer möglichst freien Plattform interessiert,die sich in die Tiefe wagt, ohne den Glanz der Oberfläche zu vernachlässigen. 😉

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        2. » Könnte sein, dass das auch in großen Städten ohne 1.-Liga-Fußballvereine wie Frankfurt gelegentlich zu vergleichbaren Reaktionen führt?«

          Waoh, bös‘! So bös‘ … Wir sind in der 1. Liga, by the way. We made it, sind nicht abgestiegen, yay. 1FC Nürnberg ist. Schnüff, Tat mir für Ernstchen leid …

          Zum Namen – »Berlin …«:
          Dass mit Berlin im Titel ist eben aus politischer Sicht einfach tagesaktuell; zum anderen kam es aus dem Preussen kritisierenden Chesterton Zitiat, dass ich weiter oben verlinkte. Eigentlich eine Kritik an deutschem Herrschaftswahn und Nationbuilding Ideen.
          Also, leider müsste man fast sagen, leider wieder brand aktuell.

          Sollte auch nur ein Anstoß sein …

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          1. Bei allen Vorbehalten gegen Berlin und das Haus Brandenburg & Co., aber warum Preußen schlechter gewesen sein soll als Deutschland oder umgekehrt, müsste mir erstmal jemand …
            aber das gehört ja nicht hierher.

            Mir scheint, der Blogtitel müsste kürzer und allgemeiner sein. Z. B. Linksammlung, Link(s)-Nüüs, Heiße Ohren, PolitVakuum, PolitManometer, Link-Vademecum, Politlinks, Beyond Berlin, Nicht Nur Berlin, Zurück nach Bonn, Zehn Kleine Blogger, Das FreitagsSams

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            1. Beyond Berlin wäre hier mein Favorit. Aber wo wir schon dabei sind und ihr über Preußens Gloria spekuliert: Ob die Preußen nun das bessere Berlin angegeben hätten oder nicht – das Ende dieser Ära hat jedenfalls die Geschichte für immer verändert. Und sich mit der Wahl des Namens auf diese Schnittstelle zu beziehen finde ich als Idee gar nicht so schlecht. Wie wäre es denn mit: „Kolonialpolitik“ oder „Kolonialwaren„? Übrigens habe ich gestern gesehen, dass das Blog Occupy gelöscht wurde. Aber das wäre als Begriff wohl zu eindeutig auf diese Bewegung bezogen, als dass man es sich einfach schnappen könnte, solange es frei ist. (wenn das überhaupt geht)

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        3. an justrecently angehängt, aber @liebe alle,

          Zum Design – optisch und technisch – habe ich im Grunde keine sehr ausgeprägte Meinung und denke, bei allem mitspielen zu können, was bisher in den Raum gestellt wurde.

          Halbwegs anständiges Design: form follows function.

          Wie wäre es, die bis jetzt geäußerten Wünsche und Funktionen mal zusammen zu tragen, sich anhand dem Ergebnis demnächst ein dazu passendes Theme zu suchen und einen (u.U. nichtöffentlichen) Start zu versuchen? Rein theoretisch wird nicht alles zu diskutieren und zu entscheiden sein.

          Ischfangmaan (subjektiv und unvollständig):

          Menue – möglichst gut sichtbar oben mit:
          – Startseite
          – about-Seite mit Vorstellung des Blogs, der Autoren, Kontaktformularen, ohne Impressum
          – Archiv aller Blogs mit Titeln und Autoren
          – eine Seite für interessante andere Seiten, als eine Art superfeine Blogroll
          – ich fände eine Küchentischseite gut, an dem themenferner Kram erörtert, nach Herzenslust geblödelt, sich gestritten und wieder vertragen werden kann usw.
          – evtl. die Möglichkeit, für besonders wichtige Blogs zusätzliche Seiten einzurichten

          Ordnung des Blogs:
          – Kategorien (müssen unbedingt auf der Startseite sichtbar sein)
          – Schlagwörter (dito)
          – zusätzliche händisch bestückte Archivseite als Inhaltsverzeichnis

          Namen:
          – the they took berlin
          – Stadt
          – I’m starting to think that the left might actually be right
          – Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hatte
          – Wir bauen diese Stadt
          – We build this City.
          – Offene Stadt
          – under construction
          – Netznomaden (ist bißchen zu sehr besetzt, oder?)
          – Stadt Land Fluß. (der Blog kann weg?)
          – lechts und rinks
          – Notizen
          – opinions
          – some opinions
          – Exit – Exil (als Typospielerei)
          – Danger of the Pruss

          (meiner Berlin-Namen-Skepsis hatte ich schon Ausdruck verliehen, ich wäre auch eher für etwas Kurzes und Prägnantes, möglichst mit Klang. Mir gefällt bis jetzt ‚Offene Stadt‘ am besten, so richtig der Knaller ist aber noch keiner der Namen für mich)

          Themes:
          https://imbalance2demo.wordpress.com/
          https://thecolumnistdemo.wordpress.com/
          https://resonardemo.wordpress.com/ (Stadt Land Fluß)
          https://radcliffedemo.wordpress.com/
          https://minnowdemo.wordpress.com/
          https://isolademo.wordpress.com/
          https://planedemo.wordpress.com/ (then they took berlin)

          Kategorien:
          – Inland
          – Ausland
          – Kultur
          – Recht/e
          – Medien
          – Wirtschaft
          – dies und das

          Zylvias Vorschläge zum Menue (würde ich nicht als Menue, sondern als Kategorien vorschlagen):
          Politik: i) Deutschland -Innen-/-Außenpolitik; ii) EU iii) International/Geopolitik!
          Kultur: i) Kulturpolitik ii) Kreativwirtschaft iii) Literatur/Buchbesprechungen iv) Musik
          Aktuell i) Antifa
          Presselinks
          Morning Roundup >> Themenlinks zu Artikeln und Lesempfehlungen
          “ (<- finde ich eine Superidee, allerdings in unregelmäßigen Abständen)

          Technik, Typo, Farbe:
          – sichtbare links auch in den Kommentaren (bietet nicht jedes Theme)
          – eine klare, nicht zu kleine Typo mit nicht allzuviel Seriphen
          – alles, was html hergibt (was nicht alle WP-Themes bieten)
          – Bilder als Artikel-Header und als Thumbnails im Text möglich
          – weißer Hintergrund, eine, maximal zwei weitere Farben
          – nicht mehr als eine Spalte neben der Bloglistung, die gern untereinander oder als Mosaik

          Werbung:
          – Crossposting beim z.B. Freitag
          – in eigenen und anderen Blogs
          – Verlinkung von Blogs im Kommentarteil von z.B. ZON
          – gegenseitiges Folgen und ggbfs. Rebloggen – WordPress-Reader
          – Twitter (biete ich, zusätzlich evtl. Einrichtung eines eigenen Twitteraccounts für den Blog?)
          – Facebook (anyone?)

          Könnte mal bitte jede/r zu jedem der Punkte Senf abgeben? Es wird ein bißchen fusselig…

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          1. Tut mir leid @justrecently, ich hatte Ihre Namensvorschläge übersehen, here we go:
            – Linksammlung
            – Link(s)-Nüüs
            – Heiße Ohren
            – PolitVakuum
            – PolitManometer
            – Link-Vademecum
            – Politlinks
            – Beyond Berlin
            – Nicht Nur Berlin
            – Zurück nach Bonn
            – Zehn Kleine Blogger
            – Das FreitagsSams

            Wie wäre es mit ‚Beyond‘? Ohne Berlin…

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            1. Es gibt ein Theme, das Beyond Magazine heißt, meinen Sie vielleicht das?

              Nö, ich hatte mal https://beyond.wordpress.com/ in die Browserzeile eingetippt und da kam eine Seite, die seit 2005 aber nicht mehr aktualisiert wurde. Überhaupt gibt es zu fast allen regulären Begriffen schon WordPress Seiten und die meisten sind einfach nur geparkt. Ich kann das ja verstehen, aber es ist auch eine Schande, weil es nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist.

              Ich kann mich heute bis zum Nachmittag/frühen Abend nicht sehr intensiv um diesen Thread kümmern, weil ich andere Sachen zu tun habe. Die Anzahl der zulässigen Links habe ich auf 6 oder 7 hochgestellt, aber wenn jemand in der Warteschleife landet, kann es dauern bis ein Kommentar frei geschaltet wird

              Grüße, Schna’sel

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          2. Zu den Punkten, zu denen ich so etwas wie eine Meinung habe …

            – Archiv aller Blogs mit Titeln und Autoren

            – Küchentischseite, themenferner Kram
            Im Prinzip gut & notwendig, wobei ich wie Diander (auf einer anderen Baustelle) meine, dass man auch ruhig vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen soll, wenn das gerade so läuft.
            Aber das ist ja im Endeffekt just Moderationssache, von Autor zu Autor.

            Kategorien:
            – Inland – Ausland – Kultur – Recht/e – Medien – Wirtschaft – dies und das

            Absolut.

            Blognamen
            Ich glaube, für mich ist die Liste bisher noch gar nicht abstimmungsreif. Irgendwann bis Samstagmittag glaube ich eine zündende Idee haben zu werden. Aber da werden andere sicher schneller sein.

            Morning Roundup
            Trägt sehr zur Interaktion bei, oder zur Wahrnehmung des Blogs. Insofern vielleicht die beste Werbemaßnahme überhaupt: wer verlinkt wird, nimmt den verlinkenden Blog tendenziell sehr positiv wahr.

            Werbung
            – Crossposting beim z.B. Freitag: Vielleicht auch Hinweisblogs
            – in eigenen und anderen Blogs: ja
            – Verlinkung von Blogs im Kommentarteil von z.B. ZON: erst, wenn die FC-Mod mich rausgeschmissen hat
            – gegenseitiges Folgen und ggbfs. Rebloggen – WordPress-Reader: Ja.
            – Twitter: Blog-Account —–
            – Facebook (anyone?) —–

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  8. Hallo @alle,

    meine anderen Namensvorschläge waren wohl auch unter gegangen. Deswegen an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf „Kolonialpolitik“ oder „Kolonialwaren„

    Und noch ein Namens Vorschlag, den ich auch gleich mal mit einem Theme umgesetzt habe, das von sich behauptet, speziell für News Blogs gemacht zu sein. „German Mauer“ Angepasst habe ich noch nichts, nur die Kategorien angelegt soweit sie hier akzeptiert waren.

    Ich bin dann jetzt auch erst mal weg und erst heute Abend wieder „am Ball“..

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    1. Namen
      – Kolonialpolitik > zu spezifisch
      – Kolonialwaren > klingt nach Tante Emma Laden, eher unambitioniert
      – German Mauer > German Angst, aber die englisch-deutschkomi hat was, könnte ergiebig sein … da könnte man weiterspinnen
      – Blogger’s Soapbox > klingt wie Kinderspielplatz 🙂
      – Südseekönig > klingt wie Bonzen, die zu viel Urlaub machen
      – derfranzehatnegergesagt > finde ich tatsächlich a) passend, b) anekdotisch richtig, c) rätselhaft; hat was
      – derfranzehatsüdseeköniggesagt > die Umlaute stellen technisch gleich zwei Probleme dar; ist zu lang und zu viel und überhaupt, Könige gehören abgeschafft und wenn es das Letzte ist was ich tue …
      – Beyond > cool aber zu allgemein und zu viel in Benutzung

      Favoriten:
      – PolitLinks
      – Bonn > schön kurz, fast wie Rom; Bonn ist so sehr Geschichte, das Wort ist wieder frei. Könnte man echt benutzen

      Meine Vorschläge:
      – Plot
      – Plotlines
      – NewsPatch
      – die Rose

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      1. – Linksammlung > gut, sagt was drinnen ist. Aber irgendwie auch nicht so prickelnd
        – Link(s)-Nüüs > ha ha 🙈
        – Heiße Ohren > Ohren finde ich toll … aber heiße Ohren haut mich nicht um
        – PolitVakuum > auch gut, weil programmatisch; aber irgendwie eindimensional
        – PolitManometer > super Titel für eine neue Polit-ComedyShow! Lass es schützen und wir splitten dann den Gewinn, hihi 💰👌
        – Link-Vademecum > klingt wie ein Blog für Rechtsanwälte und Oberstudienräte, brrrr
        – Politlinks > ❤️❤️❤️
        – Beyond Berlin > Berlin weg
        – Nicht Nur Berlin > wat denn genau?
        – Zurück nach Bonn > Bonn, weilist kürzer und international eingeführt
        – Zehn Kleine Blogger > haha
        – Das FreitagsSams > awe, süß 🙂

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      2. Namen:
        – the they took berlin > geht
        – Stadt > fehlt was, zu wenig
        – I’m starting to think that the left might actually be right > zu lang
        – Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hatte > zu lang
        – Wir bauen diese Stadt > kann alles sein, zu unentschieden
        – We build this City. > in Englisch besser
        – Offene Stadt > mag ich, erinnert mich an Rom, offene Stadt
        – under construction > programmatisch, Allgemeinplatz
        – Netznomaden (ist bißchen zu sehr besetzt, oder?) > yep
        – Stadt Land Fluß. (der Blog kann weg?) > ne, lass noch mal
        – lechts und rinks > haha, zu gewollt witzig
        – Notizen > zu wenig
        – opinions > so what?
        – some opinions > who cares?
        – Exit – Exil (als Typospielerei) > schön, aber eher flüchtlingsspezifisch
        – Danger of the Pruss > tja, ich mag Chesterton … Versteht aber kein wahrscheinlich Mensch

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      3. Ja, FreitagSams ist süß, aber leider geschützt, fürchte ich. Jedenfalls der zweite Teil des Namens.

        derfranzehatnegergesagt ist für mich tatsächlich der Renner.

        Allerdings mit einem Fokus auf just diesen „Moderationsfall“. Wäre die Frage: engen wir damit unser Anliegen zu sehr ein, oder drücken wir es genau damit aus? Oder wie?

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        1. ‚derfranzehatnegergesagt‘ ist für mich alles andere als der Renner, weil
          – zieht Rassisten-Negersager an
          – bezieht sich viel zu sehr auf die Beklopptheit beim Freitag (auf den Freitag möchte ich mich lieber gar nicht beziehen, ebensowenig auf Berlin)

          Mit ‚Bonn‘ wird im Osten was völlig anderes verbunden als im Westen, finde ich nicht sooo gut. ‚Knut‘ fand ich schon in Echtzeit un.er.träg.lich.

          Plot, Plotlines, NewsPatch – öhm, wieviel Zeit am Tag wollen Sie alle denn in den Blog investieren? Vollzeit +x?

          ‚die Rose‘ hat zwar einen Klang, klingt aber nach Gärtnerblog (oder nach romantisch-liebeskrank^^)

          -> ramontisch?
          -> Ramontik?
          -> Spunk? (oder sonst ein schönes erfundenes Wort)

          Scusi @Schna’sel, Ihre Vorschläge hatte ich total übersehen, war keine böse Absicht. Inhaltlich schließe ich mich (Kolonialwaren/-politik) Zylvia an.

          Ist ‚Gaddewertschaft‘ nicht Gartenwirtschaft?

          -> Draussen nur Kännchen?
          -> Wiese?
          -> Picknick?

          Mein Favorit bis jetzt ist nach wie vor ‚Offene Stadt‘

          Wenig Zeit, melde mich morgen, Grüße an alle

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        2. „derfranzehatnegergesagt ist für mich tatsächlich der Renner.
          Allerdings mit einem Fokus auf just diesen „Moderationsfall“. Wäre die Frage: engen wir damit unser Anliegen zu sehr ein, oder drücken wir es genau damit aus? Oder wie?“

          — Wir engen uns ein. deshalb fällt der Name für mich raus. I want a clean slate.

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            1. Den Namen finde ich zu kryptisch. „Soap Box“ hat als englischer Begriff wohl die Bedeutung: “A soapbox is a raised platform on which one stands to make an impromptu speech, often about a political subject.” wie Wikipedia schreibt. Aber auf deutsch ist das in meinen Augen auf Seifenkistenrennen beschränkt. Von dieser anderen Bedeutungsebene hab ich jedenfalls noch nie etwas wahrgenommen…

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      1. – der Schobbe > (Hessisch; Schoppen) Si
        – Das Schobbedeggelsche > (Hessisch; Bierdeckel) Si
        – Gaddewertschaft > (Hessisch; Gastwirtschaft)No. Warum nicht gleich Saufnasen?

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        1. Hatte das einfach aufgeschrieben, um etwas zu spielen. Der Klang der Worte gefällt mir; dass es Dialekt ist; Sprache, aus dem Volk geboren. Aber da gibt es vielleicht noch bessere Worte?

          NewsRiff ist gerade mein Favorit, glaube ich.

          Gefällt mir

  9. Good Morning, @alle

    zum mühsamen Prozess der Namensfindung:

    Also ich muss sagen, dass ich ziemlich auf meine letzte Idee abfahre und deswegen möchte ich mich hier auch noch mal ungeniert dafür stark machen. „German Mauer“ ist ein Ausdruck, der sicher auf der ganzen Welt verstanden wird. Er ist ernsthaft und er assoziiert sowohl die Mauer in den Köpfen der Berliner Republik, als auch die Mauer, die Schäuble,Merkel und Co. mithelfen um Europa und die „zivilisierte westliche Welt“ zu bauen. Durch Geld, Macht und NATO Draht. Und er schließt auch die Mauern mit ein, die rhetorisch durch Sprache und Sprachregelung gezogen werden. Diese Mauern einzureißen könnte ich zusammengefasst als mein Interesse an diesem gemeinsamen Prokekt definieren. Der Begriff ist witzig durch die Kombination von deutsch und englisch, er ist international, aber in einem Sinn, der eben ganz anders ist, als das was die Deutschen sonst an Selbstbildnissen in die Welt tragen und er ist einprägsam. Alles in allem my choice, egal wie wir uns entscheiden werden…

    Zu den anderen Vorschlägen:

    Die (vom Wortaufbau) „einsilbigen“ Begriffe fallen meines Erachtens eigentlich alle weg. Einmal weil es Blogs unter diesen Namen durchgängig schon gibt. Macht mal den Versuch und tippt „beyond“ oder „Knut“ oder https://bonn.wordpress.com in die Browserzeile ein und ihr werdet immer auf eine Site stoßen, die unter dem Namen existiert. Meistens irgendwelche Karteileichen. Außerdem muss man bei „Bonn“ oder „Knut“ allzusehr um die Ecke denken um den Begriff mit einer politisch, gesellschaftlich relevanten Aussage verknüpfen zu können. Das Gleiche gilt m.E. für „Schobbe“ oder „Schobbedeggelsche“ (die ich gerade erst gesehen habe) Das ist nett, aber ich weiß nicht, ob ich das für den Zweck angemessen finde… Als „Nicht Hesse“ stellt sich mir sofort die Frage: Warum? Warum „Schobbe“ und nicht „Ebbelwoi“ oder „Dom“, „Reeperbahn“ „Hafengeburtstag“? Ich verbinde nichts mit dem Wort. Und Werner Höfers Frühschoppen ist so lange her, dass man auf die Bedeutung, die das mal für die politische Debattenkultur im TV gehabt hat erst mal kommen muss…

    „Offene Stadt“ ist mir zu offen… Für meinen Geschmack, zu sehr auf „Willkommenskultur“ bezogen, und auch nicht bissig genug.

    „Stadt Land Fluss“ finde ich nicht schlecht, kommt mir aber andererseits auch zu „brav“ vor. Ich bekomme die Assoziation zu diesem etwas biederen Familienspiel nicht aus dem Kopf.

    https://newspatch.wordpress.com/ gibt es
    https://plot.wordpress.com/ gibt es
    https://dierose.wordpress.com/ gibt es
    https://plotlines.wordpress.com/ ist wie z.B. Occupy“ gelöscht. Da bekommt man dann eine Adresse à la https://plotlines4573.wordpress.com/ und ist ein Plotline Blog unter vielen

    „Der Franze hat Neger gesagt“ hat was. Es hat Potential durch den Tabubruch, der sich immer noch mit dem Begriff verbindet. (Südseekönig scheidet aus den von Zylvia genannte Gründen auch für mich aus. Außerdem wäre das weder Fisch noch Fleisch, weil man sich damit um den heißen Brei drücken würde)
    Die Frage ist, ob das nicht zu speziell auf Wolframs Rauswurf und rebellischen Akt dem Freitag gegenüber bezogen ist. Ob man sich damit nicht selber auf eine Reaktion fixiert, die einem als „eingeschnappt“ gedeutet wird. Und auch, ob man sich durch so einen Namen nicht die Möglichkeit nimmt, mit dem Blog in seriösen Publikationen zitiert zu werden, dadurch dass man so demonstrativ auf das N-Wort besteht, das ja auch unabhängig von der grundsätzlichen Bewertung von Herrschaftssprache keineswegs unumstritten ist. Auch bei freieren Geistern.

    Die Soapbox gefällt mir, finde ich aber im Vergleich mit der Mauer auch weniger überzeugend

    Pfiati, schönen Feiertag…

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    1. „Plotlines“ haben sie gelöscht, aber die Domain behalten. Arghh.

      Ein anderer ewiger Favorit ist Plastersteand ( -unter dem Pflaster, der Strand. Ist historisch, alt 68er Motto.)
      Aber in Abwandlung:
      – Unten
      – Unter der Straße der Strand
      – StraßenStrand
      – AsphaltNews
      – Newsplots
      – NewsRiff
      – BerichteBeach

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    2. Namen – „German Mauer“
      „Also ich muss sagen, dass ich ziemlich auf meine letzte Idee abfahre und deswegen möchte ich mich hier auch noch mal ungeniert dafür stark machen. „German Mauer“ ist ein Ausdruck, der sicher auf der ganzen Welt verstanden wird. Er ist ernsthaft und er assoziiert sowohl die Mauer in den Köpfen der Berliner Republik, als auch die Mauer, die Schäuble,Merkel und Co. mithelfen um Europa und die „zivilisierte westliche Welt“ zu bauen. Durch Geld, Macht und NATO Draht. Und er schließt auch die Mauern mit ein, die rhetorisch durch Sprache und Sprachregelung gezogen werden. Diese Mauern einzureißen könnte ich zusammengefasst als mein Interesse an diesem gemeinsamen Prokekt definieren. Der Begriff ist witzig durch die Kombination von deutsch und englisch, er ist international, aber in einem Sinn, der eben ganz anders ist, als das was die Deutschen sonst an Selbstbildnissen in die Welt tragen und er ist einprägsam. Alles in allem my choice, egal wie wir uns entscheiden werden…“

      Stimmt alles, Mauern einreißen ist toll, ist auch mein Interesse; die Mauern in den Köpfen … Aber das suggerirt „German Mauer“ eben nicht; oder, nur sehr indirekt.
      Sowas wie „German Open“ täte das. Bei „German Mauer“ denke ich an Geschichte. Fertig, erledigt, abgehakt. Gab es, gibt’s nicht mehr.
      Sprachlich, glaube ich, fehlt mir ein wenig die Musik, die doppelbödige Ironie … It doesn’t have a ring to it. I feel.

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      1. „Unten“ ist ein gelöschtes Blog, da bekommt man eine Adresse unter „Ferner liefen..“ Eines von vielen „Unten Blogs“

        https://pflasterstrand.wordpress.com/ gibt es

        „Unter der Straße der Strand“ finde ich zu lang

        StrassenStrand wäre frei
        NewsPlots wäre frei
        AsphaltNews wäre frei
        NewsRiff wäre frei
        BerichteBeach wäre frei (gefällt mir überhaupt nicht)

        Bei German Open habe ich Tennis im Kopf. Die historische Mauer ist weg. Für mich ist klar, dass man sich nicht darauf beziehen kann. Aber die Mauer in den Köpfen, die ist bei den Merkels und Gaucks nach wie vor intakt. Und sie bestimmt den Alltag unserer politischen Alternativen weit mehr, als die real existierende Mauer das in ihrer letzten Phase real konnte. Insofern halte ich das für eine ziemlich gelungene Persiflage der Ansprüche auf ein wiedervereintes Deutschland. Aber das sind natürlich meine Assoziationen.

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  10. Oder heißt Ihr etwa: „Rumpelstilzchen“…? (Ist leider auch schon weg)

    Wie wär’s denn mit:

    „NATO Draht“ (ist noch frei)

    „Rattengold“ (in Anlehnung an das berühmt-berüchtigte Wagner Gold), was mich gleich auf

    „Nibelungenkrebs“ bringt…

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          1. „Aufrisse“ wäre frei
            „NeubautenNews“ auch gefällt mir nicht (einstürzende Neubauten…)
            „GrundrisseNews“ auch gefällt mir aber auch nicht
            „GrundrisseBlog“ ist weg…

            Ich brauch jetzt erst mal eine Pause…

            see you später, Alligäter…

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            1. – GrundrisseBlog > bös‘, alles immer weg. Schnüff. Hätte ich echt noch supergut gefunden. Grrrr
              – GrundrisseLinks > Du siehst, ich bin hartnäckig.
              – Grundrisse der 99% !! > hat bestimmt noch keiner 😉

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          1. Eine Sisyphus-Arbeit ist das Lernen der Sprache nicht – man fällt dabei ja nicht zurück. Aber es ist sehr zeitintensiv, und endet nie. Aber der zweite Punkt trifft wohl auf jede Sprache zu.

            Gefällt mir

            1. Nein, das heißt, Gauck, hau ran. Meint aber weitermachen.

              Ich weiß, dass das Chinesische völlig anders funktioniert. Ich weiß auch, dass man das begreifen und übersetzen lernen kann als Europäer. Aber wenn ich das mal mitbekomme in wörtlicher Übersetzung ist es für mich immer faszinierend und rätselhaft und ich stelle es mir als Sisyphus Arbeit vor, sich in diese völlig andere Sprachwelt rein zu arbeiten… So wie ich die paar Sprachbilder wahrnehme, die ich kennen gelernt habe, kann ich es mir auch z.B. kaum vorstellen, dass es geht, aber man sieht ja, wie die Chinesen hier in der U-bahn lachen und sich angeregt unterhalten…

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            2. Eine Sisyphus-Arbeit ist das Lernen der Sprache nicht – man fällt dabei ja nicht zurück. Aber es ist sehr zeitintensiv, und endet nie. Aber der zweite Punkt trifft wohl auf jede Sprache zu.

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        1. mehr Namensvorschläge:
          – Polithek
          – Webraum
          – First Slice
          – Inter
          – Interjektion
          – Crash Pad
          – Die Vierdimensionale Gesellschaft … nach Herbert Marcuses Eindimensionaler Mensch; eindimensionale Gesellschaft …
          – Birds of a feather
          – Blast

          Gefällt 1 Person

    1. Hier mal alphabetisch (inklusive der neuesten mir eingefallenen Möglichkeiten): die Sortierung ergibt vielleicht eine neue Perspektive auf die Kandidatenliste:

      aufrisse
      barbarismofberlin
      beyondberlin
      birdsofafeather
      blast
      bloggerssoapbox
      bonn
      crashpad
      dangerofthepruss
      dasschobbedeggelsche
      derfranzehatnegergesagt
      derhirnsturm
      derschobbe
      dierose
      dievierdimensionalegesellschaft
      firstslice
      fruehlingsfurz
      gaddewertschaft
      gauckmusspraesibleiben
      germanmauer
      germanopen
      grundrisseblog
      grundrissenews
      heisseohren
      ichbeginnezuglauben
      inter
      interjektion
      kitaalam
      klamm
      knut
      kolonialpolitik
      kolonialwaren
      lechtsundrinks
      linksammlung
      linksnueues
      linkvademecum
      maoni
      maonimengi
      natodraht
      netznomaden
      netzradar
      neubautennews
      newsriff
      newswatch
      nibelungenkrebs
      notizen
      offenestadt
      opinions
      plot
      plotlines
      polithek
      politlinks
      politlinks
      politmanometer
      politvakuum
      rattengold
      sofortbild
      stadtlandflusssite
      thedailydeadline
      thentheytookberlin
      underconstruction
      webraum
      webuildthiscity
      wirbauendiestadt
      zehnkleineblogger

      Habe ich Kandidaten übersehen? Und wollen wir uns eine Frist für die Namenssuche setzen? Ich habe ja den Verdacht, wir werden dann eine gute Idee haben, wenn die ersten Posts geschrieben sind. Und die können wir nach der zündenden Idee zum neuen Blog exportieren.

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      1. NAMENSVORSCHLÄGE:
        – Passagen

        Zum Namen allgemein: Es müsste etwas sein, worauf man auch noch in ein paar Monaten LUST hat; ein Name, den man gern im Gepäck hat, auf den man sich freut … Da wir mit ihm ja viel zu tun haben werden :))

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        1. So gesehen gefällt mir fruehlingsfuerze immer besser. Dazu vielleicht ein Logo von einem Pferd, das sich gerade frühlingsfurzend auf der Weide austobt.

          Das gefällt nicht nur im 1. Quartal.

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  11. diemauermussweg
    daskannwech
    politmonster
    monsterpolitik
    polizeit (nachgetragen) (auch polyzeit) „Polizeitrevier“ war eine Erfindung von Herbert Achternbusch in „Das Gespenst“

    gibts alle noch nicht, einige der neuen Vorschläge wie Inter oder Interjektion, CrashPad hatte ich mal nachgeschaut, gibts schon. Ich finde, die sollte man aus der Liste ganz raus nehmen, weil sie den Entscheidungsprozess nur noch unübersichtlicher machen, als er ohnehin schon ist…

    babylon, babyloon, jericho waren auch leider schon wech…

    Heute bin ich leider wieder nicht so frei mit meiner Zeit, auch was „wech kann“ muss noch etwas auf seine Entsorgung warten… bin gespannt was noch an witzigen Ideen kommt…

    Gefällt 1 Person

  12. Liebe alle,
    sich bei der Namenswahl davon auf- oder abhalten zu lassen, daß ein Name bei WordPress schon vergeben ist, aber nie groß benutzt/längst stillgelegt wurde, hielte ich für einen Fehler.

    URL und Blogname müssen nicht übereinstimmen. dame.von.welt war auch schon vergeben, hat mein Blog eben dvwelt in der URL und wird trotzdem von Suchmaschinen mühelos gefunden.

    Wie wär’s mit
    -> polypolis
    Den Namen gäbe es sogar als WordPress-URL noch nicht, ich finde, der hat einen Klang, nimmt den Stadtgedanken auf, macht deutlich, daß wir mehrere sind und repräsentiert thematische und diskursive Vielfalt. Die google-Suche fördert ein Computerspiel und Kunst zutage, was ein Kontext ist, den ich nicht beschämend fände. Sie merken es wahrscheinlich schon, ich finde den Namen im Moment richtig gut…;-)…

    Und wollen wir uns eine Frist für die Namenssuche setzen? Ich habe ja den Verdacht, wir werden dann eine gute Idee haben, wenn die ersten Posts geschrieben sind. Und die können wir nach der zündenden Idee zum neuen Blog exportieren.

    Ich finde es mindestens genauso dringlich, sich über die Kategorien und über alle weiteren Fragen der Ordnung, Gliederung, Gestaltung und der Aufgabenverteilung Gedanken zu machen, Entscheidungen zu treffen und uns dafür eine Frist zu setzen. Der Name ist sehr wichtig, ich glaube aber, daß der auch beim Tun kommen kann.

    Weswegen ich vorschlagen möchte, irgendeinen der bereits eingerichteten Blogs zu nutzen (und ihn ggbfs. anschließend zu löschen), diese Diskussion dort knapp zusammenzufassen und neu aufzusetzen und dort auch schon mal Blogs einzustellen und sie zu diskutieren, um in der nicht allzu öffentlichen Praxis festzustellen, was wahrscheinlich wie am besten laufen könnte, welches Theme, welche Typo, Farben etc. allen gefällt, wer was wie macht, wer Admin wird usw.usw.
    Weil: hier wird es ziemlich unübersichtlich und wir kommen nicht so richtig voran.

    Als Zeitraum für einen solchen Testlauf und für die Namens-, Ordnungs-, Theme-, allesandere-Findung würde ich einen Monat vorschlagen, also bis Ende Juni.

    Bleibt es eigentlich bei uns vieren? (und was macht eigentlich Janto Ban, außer alle seine Blogs beim Freitag gelöscht zu haben? Mich würde es ja sehr stark freuen, wenn er hier mitmischt)

    Was meinen Sie?
    Grüße!

    Gefällt 3 Personen

    1. Holla, ich merke gerade, dass mir ganze Passagen hier im Thread entgangen sind. Müssen später als Unterkommentare anderer schon gelesener Kommentare hinzugekommen sein. … Also, ich würde mich dann jetzt an eine Zusammenfassung machen, damit es übersichtlicher wird.

      Gefällt 2 Personen

          1. Ah, das erklärt einiges. Ich war davon ausgegangen, dass Skunk Funktionen grundsätzlich von Funklöchern übernommen werden. Aber vielleicht schließt das eine das andere ja gar nicht aus..;)

            Wie Omma sachte: „Du wirs öller wie’n Vieh, un lörns ümmer noch dobie…“

            Gefällt mir

    1. Vielleicht sollten wir die Debatte jetzt konsequenterweise wirklich auf thentheytookberlin weiter führen, im Sinne des Vorschlags von DvW, den Zylivia umgesetzt hat… Ich habe jedenfalls dort kommentiert.

      Nachtrag: Ich hatte übrigens bereits vor einer Woche allen bislang Beteiligten eine Autoren Einladung für die Site geschickt, die ihr nur akzeptieren müst um ungebremst dort schreiben zu können.

      Gefällt 1 Person

  13. Hui, hier ist aber Fleiß in der Luft :)…Ich schmeiße mal die Begriffe „Diversitäten“ oder „Allerleiigkeiten“ (oder Allerlei-igkeiten) als Name in den Raum, ist in wordpress noch nicht vergeben und böte viel Spielraum.
    Grüßle, Diander

    Gefällt 2 Personen

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